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Lou Lim Ieoc Garten

Der Lou Lim Ieoc Garden ist der chinesischste aller Gärten in Macau. Der wohlhabende chinesische Händler Lou Kau gab ihn im 19. Jahrhundert in Auftrag und vererbte ihn 1906 an seinen Sohn Lou Lim Ieoc. Als das Vermögen der Familie schwand, verwilderte der Garten. Schließlich übernahm ihn die Regierung und restaurierte ihn. Er wurde im Jahr 1974 wiedereröffnet.

Der Park ist im Suzhou Stil, dem klassisch chinesischen Stil, angelegt. Umschlossen von hohen Mauern stellt der Park Landschaften in Miniaturformat nach. Enge Pfade führen durch Bambushaine, entlang blühender Sträucher und durch nachgebaute „Berge“ zu einem großen Teich. Darin schwimmen goldfarbene Karpfen und Lotusblumen. Eine Brücke führt im neun Mal im Zickzack darüber (eine Legende besagt, dass sich böse Geister nur in geraden Linien fortbewegen können) bis zu einem großen Pavillon mit klassischen und chinesischen Architekturelementen. Darin finden regelmäßig Kunst- und Handwerksausstellungen statt. Während des jährlichen internationalen Music Festivals dient es als Auditorium.