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Macau Museum

Das Macau Museum ist ein Geschichts- und Kulturmuseum mit vielen Ausstellungsstücken von historischem Wert. Es dokumentiert den Lebensstil und die Kultur der verschiedenen Völker, die seit Jahrhunderten in der Stadt leben.

Im ersten Stock befindet sich eine kleine Ausstellung über die Entwicklung westlicher und chinesischer Zivilisation, bevor die Portugiesen im 16. Jahrhundert im Pearl River Delta an Land gingen. Daneben zeigt das Museum die Geschichte Macaus und gibt einen Einblick in Handel, Religion und Kultur der beiden Lebensweisen. Im zweiten Stock lernen die Besucher die Volkskunst und Tradition von Macau kennen: wie den Alltag der Menschen, religiöse Zeremonien und traditionelle Festivals. In der dritten Etage beleuchtet die Ausstellung das heutige Macau mit den charakteristischen Facetten des Stadtlebens. Eine besondere Rolle spielt die Darstellung Macaus in Literatur und Kunst.

Das Macau Museum befindet sich im Monte Fort, das im frühen 17. Jahrhundert von den Jesuiten gebaut wurde. Lange Zeit war die Festung das wichtigste Bauwerk, um die Stadt zu verteidigen. Im Jahr 1965 wurde in der Festung ein Wetterdienst untergebracht und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Monte Fort auf der höchsten Erhebung von Macau beeindruckt mit einer Panorama-Sicht über die Stadt mit den Ruinen von St. Paul’s im Westen. Am 15. Juli 2005 nahm die UNESCO das historische Zentrum von Macau offiziell als Weltkulturerbe auf - mit dem Monte Fort und den Ruinen von St. Paul’s als wichtige historische Monumente im Stadtzentrum.

Das Macau Museum eröffnete am 18. April 1998. Die charakteristische Architektur der zwei unterirdischen Stockwerke und dem dritten oberhalb der höchsten Ebene der Festung, wo der Wetterdienst untergebracht ist, wurde beibehalten.