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Camões Garten

Im 18. Jahrhundert war dieser hügelige, bewaldete Garten Teil des Geländes eines Herrenhauses, in dem der Vorsitzendende der Britischen Ostindien-Gesellschaft lebte, auch als Casa Garden bekannt. Heute befindet sich eine Kunstgalerie in den Räumen. Daneben liegt der alte protestantische Friedhof mit engen Pfaden, blühenden Bäumen und alten Grabsteinen. Diese erinnern an Händler, Missionare und andere Ausländer, die sich in Macau niedergelassen haben.

Als 1835 der Brite auszog, ließ der neue portugiesische Besitzer eine Grotte um die Büste von Portugals Nationaldichter Luís de Camões bauen. Die Bronzebüste stammt aus dem Jahr 1886. Zur gleichen Zeit wurde die Grotte Staatseigentum. Hinter der Grotte führen Pfade zu einem bewaldeten Hügel mit einem chinesischen Pavillon. An den Steintischen und -stühlen, treffen sich Einheimische auf eine Partie chinesischen Schachs.

Vor der Grotte liegt ein großzügiger Garten mit Bänken, überdacht von schattenspendenden Banyanbäumen. Männer führen ihre Vögel dort in Käfigen spazieren, andere praktizieren ihr morgendliches Tai Chi oder treffen sich mit Freunden. Am Eingang des Gartens steht ein Brunnen mit einer Bronzeskulptur mit der Bezeichnung „Umarmung“. Sie soll die jahrhundertealte Freundschaft zwischen Portugal und China symbolisieren.