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Museum für heilige Kunst und Krypta

Vorübergehend geschlossen

Das Museum für heilige Kunst und Krypta wurde im Innenbereich der St. Pauls Ruinen errichtet, wo sich früher die prachtvolle Kirche Mater Dei befand. Von 1990 bis 1996 führte die Regierung das archäologische Ausgrabungs- und Restaurierungsprojekt der Kirche durch und erbaute am Altarplatz der uralten Kirche das das Museum für heilige Kunst und Krypta, welches am 23 Oktober 1996 eingeweiht wurde.

Auf dem Granitfelsen in der Mitte der Krypta liegen die Überreste eines Grabes, die Pater Alexander Valignano, dem Gründer des St. Pauls Insituts, gehört haben könnten. Entlang der Seitenwände gibt es Relikte japanischer und vietnamesischer Märtyrer.

Im Raum anschließend der Krypta befindet sich ein Museum für heilige Kunst, das Gegenstände von hohem historischen und künstlerischen Wert aus verschiedenen Kirchen und Klöstern von Macao sowie 4 heilige Gemälde über den heiligen Franziskus, Kruzifixe, religiöse Statuen und liturgische Gefäße usw. enthält. Unter den Ölgemälden ist der Erzengel Michael aus dem 17. Jahrhundert nicht nur wegen seiner antiken und imposanten Figur hervorgehoben, sondern auch deswegen, weil es sich um das einzige Werk des alten St. Pauls Institut handelt, das den Brand 1835 überlebt hat.

Seit dem 17. Jahrhundert und im Laufe der Jahrhunderte war Macao ein Missionarstützpunkt im Fernen Osten. Das St. Paul's Institut spielte in frühen religiösen Aktivitäten eine wichtige Rolle. So sind das Museum für heilige Kunst und Krypta sowie die alte Kirche Mater Dei (Ruinen von St. Paul) beachtliche historische Überreste, die die Arbeit der Missionare jener Zeit widerspiegeln.

Am 15. Juli 2005 wurde das historische Zentrum von Macao offiziell als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Die Ruinen von St. Paul sind bedeutende historische Monumente des Zentrums.